Dufourspitze

Die Dufourspitze ist ganze 4.634 Meter hoch und somit der höchste Gipfel der Schweiz. Dieser Berg gehört zum Monte-Rosa-Massiv und liegt an der Grenze zu Italien. Das gesamte Bergmassiv wird als Italienisch-Schweizer Grenzberg angesehen, deshalb ist im Grunde der Dom der höchste Berg, da dieser gesamt auf schweizerischem Gebiet liegt. Der Berg weist eine Dominanz von 78,2 km zum Mont Blanc de Courmayeur auf, des Weiteren hat er eine Schartenhöhe von 2,165 Metern. Diese Scharte wird Großer Sankt Bernhard genannt. Die Erstbesteigung erfolge am 1. August 1855 durch Charles Hudsons Seilschaft, John Birbeck, Christopher und James G. Smyth, Edward J.W. Stephenson, Ulrich Lauener, Johannes und Matthäus Zumtaugwald.

Man kann die Dufourspitze von verschiedenen Seiten angehen, sowohl vom Westgrat aus als auch von Südostgrat. Diese beiden Grate sind die Normalwege. Jedoch ist auch eine Wanderung vom Silbersattel über die Nordflanke möglich. Kommt man von der Nordflanke oder dem Westgrat, kann man von der Monte-Rosa-Hütte aus starten. Hier kann man über das Obere Plattje wandern zum Monte Rosa Gletscher hin. Der nächste Talort wäre dann Zermatt. Dieser Aufstieg dauert etwa 6 bis 7 Stunden. Dieser Aufstiegsweg ist ziemlich sicher, trotz steilem und ausgesetztem Gelände. Wählt man jedoch den Südostgrat, so erklimmt man den Berg von der italienischen Seite her, vom Rifugio Regina Margherita.

Die Dufourspitze wird in der UIAA-Skala mit der Schwierigkeitsstufe 3 von 7 ausgezeichnet und ist somit auch etwas für Anfänger. Am besten sollte man einen Führer oder erfahrenen Alpenkletterer mitnehmen. Ebenfalls sollte man sich im Vorfeld über die Wetterverhältnisse informieren.