Dom

Der Berg Dom liegt in den Walliser Alpen und ist rund 4.545 Meter hoch. Dies macht ihm zu dem höchsten Berg der Schweiz, da dieser sich komplett auf schweizerischen Boden befindet. Jedoch als Teil der Mischabelgruppe, gehört er zum zweithöchsten Massiv des Landes. Der Name Dom kommt von der Ehrung des Domherren von Sitten, Joseph Anton Berchtold. Dieser Berg hat eine Dominanz nach Norden mit rund 16,6 km, dazu eine Schartenhöhe von 1.046 Metern, das neue Weisstor. Das erste Mal wurde der Dom am 11. September 1858 bestiegen, von J. Llewellyn Davies, Johann Zumtaugwald, Johann Kronig und Hieronymous Brantschen über den Nordwestgrat.

Es gibt verschiedene Routen auf dem Dom, doch die meisten haben den Ausgangspunkt am Rand auf 1515 Metern Höhe. Von dieser Höhe aus, kann man ziemlich bequem wandern, bis man die Domhütte erreicht, diese liegt auf 2485 Metern. Von der Domhütte aus, kann man nun mehrer Wege folgen, zum Beispiel über die N-Flanke Normalroute oder dem NW-Grat Festigrat. Die Route über den Normalweg wird als etwas leichter eingestuft, ist jedoch durch die vielen Gletscherspalten wesentlich gefährlicher. Dieser Weg führt über den Hohbärggletscher und einem schmalen Grat auf den Gipfel des Doms. Eine Alternative geht über den Festigletscher, das Fetijoch und den Festigrat. Dieser Weg ist jedoch technischer anspruchsvoller und sollte nicht von Anfängern genutzt werden. Diese Alternative bringt einen bis auf 4545 Meter zum Gipfelkreuz.

Man sollte sich im Vorfeld informieren, welche Routen zur welcher Jahreszeit am besten zu passieren sind. Ebenfalls sollte man auf die Schwierigkeitsstufe des jeweiligen Wegs achten.